Warum einundzwanzig Kubikmeter meist die richtige Größe sind
Eine Zweizimmerwohnung bringt im Schnitt fünfundzwanzig Kubikmeter auf die Waage, eine Dreizimmerwohnung rund vierzig. Mit dem Kofferwagen ist die Zweizimmerwohnung also eine Fuhre, die Dreizimmerwohnung zwei. Zwei Fuhren innerhalb von Moers kosten kaum mehr Zeit als eine, weil die Wege kurz sind - zwischen Repelen und Schwafheim liegen keine zehn Minuten.
Der Transporter mit zwölf Kubikmetern zu ab 41 € je Stunde ist die Wahl, wenn der Hof eng ist. In den Siedlungsstraßen von Meerbeck und Scherpenberg stehen Autos beidseitig, und mancher Stichweg ist für ein Fahrzeug über sieben Meter schlicht zu kurz zum Rangieren.
Neben der Länge entscheidet die Höhe mit. Ein Kofferwagen dieser Klasse ist gut drei Meter hoch, und daran scheitert er an mehr Stellen als an der Breite: unter Toreinfahrten der alten Siedlungszeilen, unter tief hängenden Ästen in den Gartenstraßen und an jeder Tiefgarageneinfahrt. Nennen Sie uns die Zufahrt, wenn sie überbaut ist; dann kommt der kleinere Wagen, und wir fahren eine Fuhre mehr.
Was im Stundensatz schon enthalten ist
Im Satz von ab 69 € je Stunde stecken: das Fahrzeug, der Kraftstoff, die Ladebordwand, Möbeldecken, Spanngurte, Rollbretter und zwei Kräfte, die tragen. Es kommt keine Fahrzeugpauschale und keine Materialmiete obendrauf.
Was nicht drinsteckt: Kartons, Packmaterial, der Küchenaus- und -einbau und das Entsorgen von Dingen, die nicht mitkommen. Diese Posten stehen vorher als eigene Zeile im Angebot, damit auf der Rechnung nichts auftaucht, worüber nicht gesprochen wurde.
Der Standplatz entscheidet über eine halbe Stunde
Je näher der Wagen am Hauseingang steht, desto kürzer der Weg mit jedem Stück. Zwanzig Meter mehr Trageweg bedeuten bei hundertfünfzig Gängen gut drei Kilometer zusätzlich zu Fuß - und das merkt die Uhr.
Deshalb klären wir vor dem Termin, wo der Wagen überhaupt stehen kann: vor dem Haus, in der Hofeinfahrt oder an der nächsten Querstraße. Soll die Fläche vor dem Haus amtlich freigehalten werden, braucht der Antrag bei der Stadt mehrere Werktage Vorlauf, und die Beschilderung muss vorher aufgestellt sein. Gebühren, die eine Behörde dafür erhebt, geben wir unverändert weiter. Sagen Sie früh Bescheid, dann ist das geregelt, bevor es knapp wird.
Wie der Kofferwagen beladen wird und warum die Reihenfolge zählt
Beladen ist eigene Arbeit, nicht das Hineinstellen von Kartons. Schwer und sperrig gehört an die Stirnwand direkt hinter das Fahrerhaus, also Waschmaschine, Kühlgerät und Schrankkorpusse. Gewicht nach vorn und nach unten, Leichtes nach oben und nach hinten. Ein Wagen, dessen Masse hinten liegt, wird auf der A40 bei Seitenwind unruhig und braucht beim Bremsen merkbar länger.
Dann folgen die Kartons in Reihen über die ganze Breite, schwere unten, Hohlräume mit Möbeldecken ausgefüllt, damit nichts wandern kann. Jede zweite Reihe wird mit einem Gurt gegen die Zurrschienen gesetzt. Polster und Matratzen kommen zuletzt oben darauf und schließen die Ladung ab; Glas, Spiegel und Bilder stehen hochkant an der Seitenwand, weil liegendes Glas an der ersten Bodenwelle bricht.
Weil das so ist, steigt bei uns jemand aus der Mannschaft auf die Ladefläche und stapelt, auch wenn mitgetragen wird. Beim Beladen fällt Pfusch nicht auf, der Schaden zeigt sich erst beim Öffnen der Türen am Ziel. Eine gut gesetzte Fuhre braucht beim Entladen außerdem weniger Zeit, weil in umgekehrter Reihenfolge herausgeht, was zusammengehört.
Das Material dafür liegt im Wagen und wird nicht berechnet: Zurrgurte für die Schienen an den Seitenwänden, Möbeldecken zum Ausfüllen der Lücken, Kantenschutz unter die Gurte, damit sie sich nicht in Holz oder Polster eindrücken, und Rollbretter für alles, was auf der Ebene rollen kann. Angespannt werden Gurte nur so weit, dass die Ladung sitzt; wer eine Schrankplatte mit Gewalt gegen die Wand presst, bekommt eine Delle statt einer gesicherten Fuhre.
Ein letzter Punkt betrifft die Ladebordwand. Sie nimmt Waschmaschine, Kühlgerät und schwere Kisten ohne Rampe auf, und sie ist im Stundensatz enthalten. Zwei Dinge braucht sie trotzdem: einen festen, möglichst waagerechten Untergrund hinter dem Wagen und zwei Meter freien Raum. In einer abschüssigen Einfahrt arbeiten wir deshalb lieber von der Straße aus, selbst wenn der Trageweg dadurch ein paar Meter länger wird. Auf lockerem Schotter oder nassem Rasen bekommt die Bordwand keinen sicheren Stand, und ein Gerät mit achtzig Kilogramm will man dort nicht abstellen.
Die Reihenfolge einer Fuhre
- Schwere Geräte an die Stirnwand, einzeln verzurrt
- Schrankplatten und Tischplatten senkrecht an die Seitenwände, in Decken
- Kartons in Reihen, schwere unten, jede zweite Reihe mit Gurt gesichert
- Polster und Matratzen oben als Abschluss der Ladung
- Lampen, Bilder und Glas stehend in die letzte Lücke