Drei Rechenbeispiele aus Moers
Einzimmerwohnung im Erdgeschoss, alles gepackt, Wagen steht vor der Tür: zwei Kräfte, zwei Stunden. Zwei Stunden zu ab 44 € je Stunde ergeben 88 Euro. Kommt der Transporter dazu, sind es zwei Stunden zu ab 41 € je Stunde mehr, also 82 Euro, zusammen 170 Euro.
Zweizimmerwohnung im zweiten Obergeschoss ohne Aufzug, Siedlungshaus in Meerbeck: Kofferwagen mit zwei Kräften, vier Stunden. Vier Stunden zu ab 69 € je Stunde ergeben 276 Euro. Das ist der häufigste Fall in dieser Stadt.
Dreizimmerhaus mit Keller und Garage, Umzug nach Kamp-Lintfort: Kofferwagen mit zwei Kräften plus dritte Kraft, sieben Stunden. Sieben Stunden zu ab 69 € je Stunde sind 483 Euro, die dritte Kraft über sieben Stunden zu ab 23 € je Stunde weitere 161 Euro, zusammen 644 Euro.
Was den Preis nach oben treibt - und was nicht
Nach oben treiben ihn: jedes Geschoss ohne Aufzug, jeder Meter Trageweg über zwanzig, nicht fertig gepackte Kartons und Kellerabteile, von denen beim Anruf niemand gesprochen hat. Das sind die vier Gründe, aus denen ein Einsatz länger dauert als geschätzt.
Nicht nach oben treibt ihn die Entfernung innerhalb von Moers. Nach Moers, Neukirchen-Vluyn, Kamp-Lintfort, Rheinberg, Duisburg und Krefeld kommen wir ohne Anfahrtspauschale. Liegt eine der beiden Anschriften weiter draußen, nennen wir die Fahrt als eigene Zeile, bevor Sie zusagen. Wer von Repelen nach Schwafheim zieht, zahlt dieselben Stundensätze wie jemand, der im selben Haus das Geschoss wechselt - nur die Fahrzeit zählt mit, und die ist hier kurz.
- Jedes Geschoss ohne Aufzug: rund eine halbe Stunde je Zimmer mehr
- Trageweg über zwanzig Meter: eine halbe bis eine Stunde
- Nicht gepackte Kartons: schwer schätzbar, meist zwei Stunden
- Vergessener Keller: eine bis zwei Stunden
Wann sich der Festbetrag statt der Stunden lohnt
Wer vorher genau wissen will, was es kostet, nimmt den Festbetrag nach Wohnungsgröße: ab 229 € für ein Zimmer, ab 358 € für zwei, ab 519 € für drei. Darin steckt alles - Wagen, Kräfte, Material.
Der Festbetrag lohnt sich, wenn die Lage unübersichtlich ist: viel Keller, enges Treppenhaus, unklare Menge. Wer dagegen eine aufgeräumte Zweizimmerwohnung im ersten Stock hat, fährt nach Stunden fast immer günstiger. Wir sagen Ihnen am Telefon, welcher Weg bei Ihnen der bessere ist.
Der Unterschied zeigt sich, wenn es am Termin anders aussieht als beschrieben. Ein zugesagter Festbetrag bleibt stehen, auch wenn der Tag länger wird; das Risiko liegt dann bei uns, und deshalb ist er von Anfang an höher angesetzt. Bei der Abrechnung nach Stunden tragen Sie dieses Risiko selbst, zahlen im Normalfall aber weniger. Wer unsicher ist, lässt sich beide Wege nennen und entscheidet danach.
Keller, Dachboden und Garage sprengen fast jede Schätzung
Wer am Telefon von drei Zimmern spricht, meint die Wohnfläche. Das Kellerabteil fällt dabei niemandem ein, obwohl es in den Siedlungshäusern dieser Stadt zum Haushalt gehört wie ein weiteres Zimmer. Vier bis sechs Kubikmeter Inhalt sind normal: Winterreifen, Farbeimer, zwei Fahrräder, Einweckgläser, Werkzeug, der Weihnachtsschmuck in Bananenkisten.
Diese Räume kosten überproportional viel Zeit, und zwar aus einem einzigen Grund: Dort ist jedes Stück ein Einzelstück, keine zwei sind gleich, und nichts stapelt sich. Dazu kommen ein Treppenlauf nach unten, schmale Gänge und schlechtes Licht. Rechnen Sie für ein voll genutztes Kellerabteil eine bis zwei Stunden mit zwei Kräften, für einen Dachboden mit Einschubtreppe das Doppelte, weil dort jedes Stück über eine Leiter gereicht werden muss. Wer die Kisten dort schon vor dem Termin ins Erdgeschoss räumt, verlegt diese Stunden aus der Rechnung heraus - das ist die wirksamste Einzelmaßnahme, die Sie selbst in der Hand haben.
Die Garage ist der dritte Fall. Werkbank, Regalmeter, Reifensätze, Rasenmäher und Gartengeräte sind schwer, sperrig und schmutzig, brauchen also eigene Decken und oft eine eigene Fuhre, damit kein Öl auf das Polster kommt. Und ein Teil davon zieht gar nicht mit um, sondern wird entsorgt; das wird nach Kubikmeter gerechnet, ab 27 €, und steht als eigene Zeile im Angebot, damit Sie Umzug und Entsorgung auseinanderhalten können.
Was wir zu diesen drei Räumen fragen
- Wie viele Quadratmeter hat das Abteil, und steht es voll?
- Führt eine feste Treppe hinauf oder eine Einschubtreppe?
- Was davon kommt mit, und was soll weg?
- Gibt es Licht und einen freien Gang bis zur Haustür?