Die vier Stücke, für die am häufigsten angerufen wird
An erster Stelle steht die Waschmaschine. Achtzig Kilo auf einer Kellertreppe sind für eine Person nicht nur schwer, sondern gefährlich - die Maschine kippt nach vorn, sobald der Schwerpunkt wandert. Zu zweit mit Gurten ist es eine Sache von zehn Minuten.
Danach folgen Sofa, Kleiderschrank und Klavier. Beim Sofa ist fast immer die Wendung im Treppenhaus das Problem, beim Schrank die Breite. Ein Klavier nehmen wir an, wenn es ein gerader Weg ist; bei Flügeln und engen Wendeltreppen sagen wir ab und nennen einen Spezialbetrieb.
- Waschmaschine oder Trockner in den Keller
- Sofa durchs Treppenhaus oder über den Balkon
- Kleiderschrank eine Etage höher
- Gelieferte Möbel vom Bordstein in die Wohnung
Welche Angaben wir zu dem Stück brauchen
Maße und Gewicht des Stücks, das Geschoss und ob das Treppenhaus Wendungen hat. Bei Sofas hilft ein Foto von der Treppe mehr als jede Beschreibung - schicken Sie es einfach mit der Anfrage.
Sind die Maße knapp, messen wir vor dem Termin nach, statt es am Tag darauf ankommen zu lassen: die engste Stelle im Treppenhaus, die Türöffnung ohne Blatt und die Diagonale des Stücks. Ein ausgehängtes Türblatt bringt gut vier Zentimeter, ein abgeschraubter Handlauf einige mehr, und bei vielen Sofas lassen sich Füße und Rückenlehne abnehmen. Geht ein Stück trotz allem nicht durch, sagen wir Ihnen das am Telefon und nennen einen Betrieb, der das passende Gerät für den Weg durchs Fenster hat - und zwar vorher, nicht wenn wir schon vor der Tür stehen.
Was wir am Treppenhaus schützen
Bevor etwas getragen wird, kommen Decken auf die Treppenkanten und Kantenschutz an die Türzargen. In Mietshäusern ist das keine Höflichkeit, sondern der Unterschied zwischen einer reibungslosen Übergabe und einem Streit mit der Hausverwaltung.
Das kostet fünf Minuten und steht nicht gesondert auf der Rechnung. Es gehört zur Arbeit, nicht zum Angebot.
Wie zwei Kräfte ein schweres Stück über eine Treppe bringen
Auf einer Treppe ist die Last nie gleich verteilt. Wer unten steht, trägt gut zwei Drittel des Gewichts, wer oben steht, hält und bremst. Deshalb geht die kräftigere Person nach unten, und sie gibt die Kommandos, weil sie die Last gegen sich hat und am besten spürt, wann abgesetzt werden muss. Der obere Träger drückt nicht nach, er führt nur. Geschoben wird auf einer Treppe grundsätzlich nicht.
Angefasst wird mit Gurten, nicht mit den Händen am Rand. Tragegurte legen das Gewicht auf die Schultern, lassen die Arme zum Führen frei und halten das Stück dicht am Körper, wo es kippsicher ist. Vor dem ersten Schritt wird festgelegt, wo abgesetzt wird: Jedes Podest ist ein Haltepunkt, und bei mehr als zwei Geschossen wird dort tatsächlich angehalten. Ein Rollbrett kommt nur auf gerader Fläche darunter, auf Stufen nie.
Dazu gehört die Vorbereitung, die wie Zeitverschwendung aussieht und keine ist: Weg freiräumen, Türen feststellen, Licht im ganzen Treppenhaus einschalten, Decken auf die Kanten legen, feste Schuhe und Handschuhe. Auf glatten Stufen rutscht ein Träger in Socken schneller als jede Last, und ein einziger Fehltritt kostet mehr als der ganze Einsatz.
Woran ein sicherer Gang hängt
- Freier Weg vom Stück bis zur Haustür, nichts Loses auf den Stufen
- Türen festgestellt, Licht in Flur, Treppenhaus und Keller an
- Decken auf den Treppenkanten, Kantenschutz an den Zargen
- Abgesprochene Haltepunkte auf jedem Podest
- Feste Schuhe und Handschuhe bei allen Beteiligten