Warum Beladen die schwierigere Hälfte ist
Entladen kann fast jeder: Man nimmt das Stück, das vorn steht, und trägt es hinein. Beladen entscheidet darüber, ob die Ladung ankommt. Schwer nach unten und nach vorn, Hohlräume ausfüllen, nichts auf Glas, nichts gegen eine Schranktür, und alles so verzurrt, dass es beim Bremsen stehen bleibt.
In einem Mietwagen ohne Zurrleisten in der Höhe ist das anspruchsvoller als in unserem Kofferwagen. Dann stapeln wir niedriger und sichern über Spanngurte quer - lieber zweimal fahren als einmal mit einem Schaden ankommen.
Umgekehrt erbt jeder, der nur entladen lässt, das Ergebnis einer fremden Beladung. Darum öffnen wir die Türen eines fertig gepackten Wagens vorsichtig und sehen erst nach, bevor etwas herausgeht: Eine Ladung, die unterwegs gewandert ist, lehnt oft an der Tür und fällt heraus, sobald der Verschluss offen ist. Wo oben schwere Kisten liegen, wird von vorn abgetragen statt gegriffen, was zuerst erreichbar ist. Das kostet fünf Minuten und verhindert genau den Schaden, den hinterher niemand mehr zuordnen kann.
Die drei häufigsten Fälle
Erstens: Freunde helfen am Zielort, aber in Moers ist niemand da. Dann beladen wir, Sie fahren, Freunde entladen. Zweitens: umgekehrt - gepackt und beladen wurde selbst, aber am Ziel in Krefeld oder Duisburg fehlen die Hände. Drittens: Eine Spedition liefert, und das Abladen ist nicht im Preis - dann sind wir da, wenn der Lastwagen kommt.
Im dritten Fall hilft es, wenn Sie uns ein Zeitfenster nennen statt einer Uhrzeit. Speditionen kommen selten auf die Minute, und wir berechnen die Wartezeit ebenso wie die Arbeitszeit.
- Beladen in Moers, Entladen übernimmt jemand anders
- Entladen am Ziel, beladen haben Sie selbst
- Abladen einer Speditionslieferung vom Bordstein
- Umladen zwischen zwei Fahrzeugen
Container und Umzugsboxen
Wer eine Umzugsbox oder einen Container stellen lässt, braucht meist nur Hände zum Füllen. Hier gilt dasselbe wie beim Wagen: Schwer nach unten, Hohlräume ausfüllen, die Tür frei halten.
Der Unterschied: Eine Box steht oft tagelang. Dann gehört Feuchtigkeitsschutz dazu - Polster nicht direkt auf den Boden, Elektrogeräte nicht an die Außenwand. Diese fünf Minuten Umsicht ersparen später viel.
Wer welche Stelle einnimmt, wenn Sie selbst mitfahren
Ein Einsatz mit eigenem Wagen läuft am schnellsten, wenn jeder eine Stelle hat und sie nicht verlässt. Eine Kraft steht auf der Ladefläche und nimmt an, die zweite geht die Strecke zwischen Wohnungstür und Heck. Sie selbst bleiben oben in der Wohnung und entscheiden, was als Nächstes an die Tür kommt. Tragen dagegen alle drei gleichzeitig, treffen sich alle drei im Flur, und zwei davon warten.
Die Stelle im Wagen wird nicht getauscht, und das hat einen Grund: Nur wer die ganze Fläche vor Augen hat, weiß, welche Lücke noch frei ist und welche Teile zusammengehören. Wechselt diese Person mitten im Beladen, entstehen zwei Pläne in einem Laderaum, und am Ende passt die letzte Kiste nicht mehr hinein. Angereicht wird deshalb von unten, Stück für Stück, und gesprochen wird laut: Wer etwas übergibt, sagt vorher an, was kommt.
Ihre eigene Aufgabe ist die, die am meisten Zeit spart, und sie besteht nicht aus Tragen. Zwei Sätze an der richtigen Stelle sind mehr wert als ein mitgenommener Karton: Das Regal bleibt hier, die Kisten im Bad kommen zuletzt, der Keller ist schon oben. Fehlt diese Auskunft, wird aus jeder zweiten Frage eine kurze Pause, und bei achtzig Stücken summieren sich kurze Pausen auf eine Viertelstunde, die auf der Rechnung steht.
Wer an welcher Stelle steht
- Auf der Ladefläche: annehmen, stapeln, sichern, den Überblick behalten
- Zwischen Wohnungstür und Heck: tragen, ansagen, nichts zwischendurch abstellen
- In der Wohnung: Sie sagen, was als Nächstes an die Tür kommt
- Bei langem Weg: Kartons am Treppenabsatz übergeben statt durchlaufen
- Am Schluss: gemeinsam durch jeden Raum, bevor der Wagen abfährt